Welcher Arzt behandelt erektile Dysfunktion und verschreibt Viagra?

Die erektile Dysfunktion behandelt in der Regel zuerst der Hausarzt, der auch Viagra verschreiben kann; bei komplexeren Fällen ist der Urologe der Facharzt. Beide können die Ursache abklären und ein Rezept ausstellen. Dieser Artikel erklärt, an wen man sich wenden kann.

Dies ist ein Thema unserer Rubrik zur erektilen Dysfunktion.

Zuerst der Hausarzt

Für die meisten Männer ist der Hausarzt die erste Anlaufstelle. Er kann die Beschwerden einordnen, Grunderkrankungen prüfen, Blutwerte bestimmen und in vielen Fällen bereits Viagra oder ein anderes Mittel verschreiben.

Der Urologe als Facharzt

Der Urologe ist der Facharzt für die männlichen Geschlechtsorgane und die ED. Eine Überweisung ist sinnvoll, wenn die Beschwerden anhalten, nicht auf die erste Behandlung ansprechen oder spezielle Untersuchungen nötig sind.

Anlaufstelle Rolle
Hausarzt erste Abklärung, Rezept
Urologe Facharzt, komplexe Fälle
Ggf. weitere z. B. Kardiologe, Endokrinologe

Weitere Fachärzte

Je nach Ursache können weitere Fachärzte beteiligt sein, etwa der Kardiologe bei Herzfragen oder der Endokrinologe bei Hormonstörungen. Der erste Arzt koordiniert bei Bedarf die weiteren Schritte.

Kein Grund zur Scham

Über die ED zu sprechen, ist für Ärzte Alltag und wird vertraulich behandelt. Da die ED auf andere Erkrankungen hinweisen kann, schützt das Gespräch auch die allgemeine Gesundheit.

Kein Kauf ohne Rezept

Viagra ist verschreibungspflichtig; der Kauf ohne Rezept aus unklaren Quellen birgt Risiken durch Fälschungen. Der Weg über den Arzt ist sicherer. Für die Behandlung beider Störungen siehe ED und vorzeitige Ejakulation.

Beide Störungen: ED und vorzeitige Ejakulation. Begleitfaktoren: Begleitfaktoren der ED. Kosten: Generika-Kosten.

Was Sie zum Termin mitbringen

Hilfreich sind Angaben zu Vorerkrankungen, allen Medikamenten und zur Art der Beschwerden. Diese Informationen erleichtern dem Arzt die Einordnung und beschleunigen den Weg zu einer passenden Behandlung.

Telemedizin als Option

In vielen Fällen ist auch eine ärztliche Beratung per Telemedizin möglich, die diskret ein Rezept ermöglichen kann. Wichtig ist, dass eine echte ärztliche Prüfung stattfindet, nicht nur ein Bestellformular.

Kein Grund zum Aufschieben

Da die ED ein Warnsignal sein kann, sollte man den Arztbesuch nicht aufschieben. Je früher die Ursache geklärt ist, desto besser lassen sich sowohl die Erektion als auch die allgemeine Gesundheit schützen.

Diskretion und Vertrauen

Das Gespräch über die ED wird vertraulich behandelt, und Ärzte sind solche Themen gewohnt. Dieses Vertrauen erleichtert es, offen über Beschwerden und Wünsche zu sprechen und gemeinsam eine Lösung zu finden.

Fazit

Zusammengefasst ist meist der Hausarzt die erste Anlaufstelle und kann auch ein Rezept ausstellen; bei komplexen Fällen hilft der Urologe, und der Weg über den Arzt ist sicherer als der Kauf ohne Rezept.

Den ersten Schritt machen

Der schwierigste Teil ist oft, den Termin überhaupt zu vereinbaren. Ist dieser Schritt getan, empfinden viele Männer das Gespräch als erleichternd und den Weg zur Behandlung als überraschend unkompliziert.

Häufige Fragen

Welcher Arzt behandelt erektile Dysfunktion und verschreibt Viagra?
Meist zuerst der Hausarzt, der auch ein Rezept ausstellen kann; bei komplexen Fällen der Urologe.
Wann zum Urologen?
Bei anhaltenden Beschwerden, fehlendem Ansprechen oder wenn spezielle Untersuchungen nötig sind.
Geht es ohne Rezept?
Nein; Viagra ist verschreibungspflichtig, und der Kauf ohne Rezept ist riskant.